Chrome Extensions für Rapid Prototyping

Chrome Extensions sind einfach genial und super geeignet für kleinere Redesigns von Webseiten. Ja, mit Photoshop lassen sich super Layouts erstellen. Alles passt genau ins Raster und ist abgestimmt. Flattertexte gibt es nicht und die Farben strahlen auch viel besser. Bei der Fertigstellung dann die grosse Ernüchterung. Im Detail stimmt es einfach nicht

Und dann muss es auch noch das Management sehen… ein paar Screenshots. Nicht sehr interaktiv. Langweilig und halt eben nicht wahrheitsgetreu… und überhaupt wie passt das Redesign auf der Webseite XY? Fragen, die Photoshop nicht beantworten kann.

Mit Chrome Extensions Javascript und CSS dynamisch einfügen

Workflow sieht dann ungefähr wie folgt aus:

  1. Photoshop Vorlage erstellen
  2. Chrome Extension erstellen und damit ein JS File dynamisch in die Seite injecten.
  3. Optional ein bestehendes CSS File entfernen
  4. Angepasstes CSS dynamisch injecten
  5. Extension packen und an Entscheidungsträger schicken
  6. Finetuning

Ein paar gratis Tipps

  • Bilder müssen als Web Resource im Manifest deklariert werden, sonst werden sie nicht angezeigt oder aber einfach als Base64 encodieren und direkt einfügen.
  • Javascript und CSS nicht als content_script laden, sondern als externe Scripts. Dadurch muss nicht nach jeder Änderung das Script neu geladen werden. Ein einfacher Page refresh ist dann ausreichend

Mein nächstes Projekt: Eine Extension, welche abklärt, inwiefern mittels media query eine Mobile Webseite möglich wäre.

Open Source funktioniert doch nicht immer

Ich bin ein grosser Fan von Open Source Software. Als Entwicklungssystem ist es super. Der eingebaute “App Store” macht es einfach Software zu installieren und auch sonst gefallen mir die vielen Möglichkeiten. Gut, Fotobearbeitung ist nicht gerade ein Augenschmaus, aber das ist nicht gerade mein Spezialgebiet.

Eines meiner Lieblingstools ist Gnome Do. Ein super nützliches Tool… und auch Open Source. Soeben habe ich einen Anlauf genommen, um Twitter wie Gnome do zu nutzen. Eigentlich sehr nützlich, aber die Authentifizierung funktioniert nicht. Ein wenig googeln hat erschreckendes zu Tage gebracht: Höchst wahrscheinlich ist es ein Problem mit der Umstellung von Basic Auth zu oAuth. Und das ist vor Monaten wenn nicht Jahren geschehen, sprich: Die Twitter Anbindung von Gnome Do ist seit Monaten wenn nicht Jahren kaputt.

Wohl interessiert es niemanden? Niemand nutzt es oder jeder ist zu faul etwas zu machen und jeder beschwert sich nur darüber (so wie ich). Schade eigentlich. Dann werde ich halt mal Launchy ausprobieren.